Altbau und Sanierung
Eine Bestandsaufnahme Gebäude digital heißt: Maße an mehreren Punkten, Fotos an der Öffnung und Abweichungen, die nicht erst bei der Bestellung auffallen. Die Aufmaß App ist für genau diesen Alltag gebaut – schiefe Laibungen, ungleiche Anschlüsse und bewohnte Wohnungen gehören zum geführten Messprozess, nicht in eine Extra-Notiz.
Was die App nicht macht, steht unter Grenzen – bevor Sie Zeit in einen Test stecken.
Im Neubau ist die Öffnung geplant. Im Altbau ist sie gewachsen: Setzungen, Putzschichten und frühere Fenstertauschaktionen machen aus einer Achse zehn Einzelfälle. Ein Einzelmaß pro Öffnung reicht dort nicht – und eine Dokumentation, die erst im Büro zusammengebaut wird, kommt zu spät.
Kaum eine Öffnung ist rechtwinklig und im Lot. Abweichungen von 10 bis 30 mm zwischen den Messpunkten sind keine Seltenheit. Bestellt wird nach dem kleinsten Maß – das sieht nur, wer oben, mittig und unten gemessen hat.
Der alte Rahmen verdeckt die tatsächliche Öffnung. Was der Sturz trägt und wie breit es hinter dem Bestandsfenster wirklich ist, zeigt sich oft erst beim Ausbau. Unsichere Maße gehören als Vorbehalt an die Position, nicht ins Gedächtnis.
Wochen später fragt das Büro, welche Küche im zweiten Obergeschoss den schiefen Sturz hatte. Wenn Foto, Maß und Notiz an derselben Position liegen, entfällt der Rückruf – und der zweite Termin.
Die einzelnen Messpunkte und typischen Fehler stehen im Ratgeber Fensteraufmaß Altbau · Zur Ausbauvariante und zum Fenstertausch: Fensteraufmaß Sanierung
Die Reihenfolge ist fest: zuerst die Struktur, dann das Messen. Wer vierzig Positionen über vier Etagen erst vor Ort sortiert, verbringt den Abend mit Zuordnen. Wer sie vorher anlegt, misst und fotografiert nur noch.
Die LV-Auswertung ist ein eigenständiges Zusatzmodul und separat zu lizenzieren.
Das Angebot entsteht im ERP, nicht in der App. Was die App liefert: geprüfte Mengen, Fotos und Vorbehalte am Vorgang, das PDF-Aufmaßprotokoll und die Live-Übergabe an Klaes, FenOffice NG (ProLogic) oder Cobus Adulo. Montageplanung, Dokumentation und Abnahme mit Unterschrift laufen am selben Auftrag weiter.
Diesen Ablauf haben wir als typisches Sanierungsprojekt beschrieben – so, wie Fensterbaubetriebe solche Häuser jede Woche aufmessen. Es ist kein namentlicher Referenzkunde, sondern der Fall, an dem sich zeigt, wo Zettel und Fotoapparat im Altbau scheitern.
Gründerzeitliches Mehrfamilienhaus, vier Etagen, bewohnte Wohnungen. Kastenfenster oben, im Erdgeschoss teils in den 80ern getauschte Elemente, dicke Mauerwerkswände mit tiefen Laibungen. Auf dem Papier sieht eine Achse identisch aus. Tatsächlich unterscheiden sich Laibungen und Anschlüsse von Etage zu Etage.
Ein einzelnes Breiten- und Höhenmaß erkennt nicht, dass die Öffnung im dritten Obergeschoss oben 25 mm schmaler ist als unten. Nach 40 Positionen enthält das Handy 200 Bilder ohne Zuordnung. Der Hinweis „Sturz prüfen“ bleibt im Kopf – und fehlt drei Wochen später im Angebot.
Der Unterschied zeigt sich in den Wochen danach: Das Angebot kommt ohne Nachmess-Termin, die Bestellung sitzt auf dem kleinsten Maß je Öffnung, die Montagekolonne weiß vor der Anfahrt, welche Positionen Überraschungen bereithalten. Konservativ gerechnet spart das bei 40 Positionen mehrere Stunden Nacharbeit im Büro – und ein vermiedener Fertigungsfehler bezahlt in dieser Größe den Umstieg.
Der vollständige Ablauf steht im Ratgeber Altbau-Sanierung beim Fenster-Aufmaß.
Die App richtet sich an Betriebe, die vor Ort aufmessen und montieren. Sanierer, Bauunternehmer und Architekten kommen dort ins Spiel, wo dieselben Nachweise später weitergegeben werden – nicht als eigene Planungssoftware.
Geführte Masken, Laser per Bluetooth, Protokoll als PDF. Das ist der Kern: wer misst, dokumentiert vollständig, bevor er das Objekt verlässt.
Mehrere hundert Positionen in einem Vorgang, Teams parallel im Objekt, Monteure unbegrenzt. Für Wohnanlagen ist die Seite Wohnungswirtschaft und Bestandserfassung die Ergänzung.
Als Quelle belastbarer Nachweise: PDF mit Fotos und Bemaßungen, Abnahme mit Unterschrift. Keine CAD-, BIM- oder GAEB-Funktion – das steht unter Bauleitung und Architekten.
Diese Punkte gehören vor den Test, nicht danach. Die App ersetzt weder den Bestandsplan noch die Entscheidung, wie ausgebaut wird.
Der belastbarste Test ist das nächste eigene Bestandsobjekt. Die ersten 25 Messungen laufen mit vollem Funktionsumfang, ohne Vertrag und ohne Kreditkarte – das reicht, um eine Etage durchzumessen und zu sehen, ob die Maske zu Ihren Öffnungen passt.
Wenn Sie Ihren Fall vorher besprechen möchten: Der Live-Webcast findet jeden ersten Dienstag um 17 Uhr statt.
Alle Preise netto zzgl. USt. Einzelheiten unter Aufmaß App Kosten.
Ja. Die Aufmaß App wurde für reale Baustellenbedingungen entwickelt – schiefe Laibungen, ungleiche Anschlüsse und Bestandsgebäude gehören zum Alltag. Der geführte Messprozess erfasst systematisch mehrere Messpunkte, Toleranzen und Besonderheiten.
Ja. Die Aufmaß App führt strukturiert durch den Messprozess mit Messpunkten oben, mitte, unten sowie links, mitte, rechts. Schiefe Laibungen, Anschlussdetails und Besonderheiten werden systematisch erfasst, damit beim ersten Termin nichts fehlt.
Ja. Auch wenn Fenster gleich aussehen, weichen die Öffnungen im Bestand fast immer voneinander ab – durch Setzungen, Putzschichten oder frühere Umbauten. Wer nach dem Muster „einmal messen, zehnmal bestellen“ arbeitet, riskiert Elemente, die nicht passen.
Setzungen des Gebäudes, handwerkliche Toleranzen der Bauzeit, mehrfach überarbeitete Putzschichten und frühere Fenstertauschaktionen führen dazu, dass kaum eine Öffnung rechtwinklig und im Lot ist. Abweichungen von 10 bis 30 mm zwischen den Messpunkten sind keine Seltenheit.
Kurze, gut vorbereitete Termine, saubere Dokumentation und klare Absprachen mit den Bewohnern. Ein digitales Aufmaß hilft doppelt: Der Termin ist schneller erledigt, und die Kundenunterschrift auf dem Tablet macht die aufgenommenen Maße und Vereinbarungen verbindlich.
Die ersten 25 Messungen sind kostenlos, mit vollem Funktionsumfang, ohne Vertrag und ohne Kreditkarte. Danach kostet die Abrechnung pro Messung 0,99 € oder die Flat-Rate 50 € im Monat für bis zu 20 Plätze für Aufmaßtechniker und Büro-Admins; Monteure sind unbegrenzt und ohne Aufpreis dabei.
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