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Altbau und Sanierung

Aufmaß App Altbau: Sanierung und Bestandserfassung

Eine Bestandsaufnahme Gebäude digital heißt: Maße an mehreren Punkten, Fotos an der Öffnung und Abweichungen, die nicht erst bei der Bestellung auffallen. Die Aufmaß App ist für genau diesen Alltag gebaut – schiefe Laibungen, ungleiche Anschlüsse und bewohnte Wohnungen gehören zum geführten Messprozess, nicht in eine Extra-Notiz.

25 Messungen gratis · kein Vertrag · keine Verpflichtung · keine Kreditkarte · DSGVO-konform · Hosting in der EU
Kurz beantwortet
  • ✔︎ Mehrere Messpunkte je Öffnung – Breite oben, mittig, unten und Höhe links, mittig, rechts
  • ✔︎ Abweichungen sichtbar: 10 bis 30 mm zwischen den Punkten sind im Bestand keine Seltenheit
  • ✔︎ Fotos und Vorbehalte hängen an der Position, nicht in der Handy-Galerie
  • ✔︎ Übergabe als PDF, Excel und CSV oder live ins ERP
  • Kein Ersatz für Pläne oder CAD: Bestandspläne liefert die App nicht

Was die App nicht macht, steht unter Grenzen – bevor Sie Zeit in einen Test stecken.

Inhalt

Warum das Aufmaß im Altbau anders läuft als im Neubau

Im Neubau ist die Öffnung geplant. Im Altbau ist sie gewachsen: Setzungen, Putzschichten und frühere Fenstertauschaktionen machen aus einer Achse zehn Einzelfälle. Ein Einzelmaß pro Öffnung reicht dort nicht – und eine Dokumentation, die erst im Büro zusammengebaut wird, kommt zu spät.

Maßabweichungen

Kaum eine Öffnung ist rechtwinklig und im Lot. Abweichungen von 10 bis 30 mm zwischen den Messpunkten sind keine Seltenheit. Bestellt wird nach dem kleinsten Maß – das sieht nur, wer oben, mittig und unten gemessen hat.

Verdeckte Zustände

Der alte Rahmen verdeckt die tatsächliche Öffnung. Was der Sturz trägt und wie breit es hinter dem Bestandsfenster wirklich ist, zeigt sich oft erst beim Ausbau. Unsichere Maße gehören als Vorbehalt an die Position, nicht ins Gedächtnis.

Nachträgliche Dokumentation

Wochen später fragt das Büro, welche Küche im zweiten Obergeschoss den schiefen Sturz hatte. Wenn Foto, Maß und Notiz an derselben Position liegen, entfällt der Rückruf – und der zweite Termin.

Die einzelnen Messpunkte und typischen Fehler stehen im Ratgeber Fensteraufmaß Altbau · Zur Ausbauvariante und zum Fenstertausch: Fensteraufmaß Sanierung

So trägt die App ein Sanierungsobjekt

Die Reihenfolge ist fest: zuerst die Struktur, dann das Messen. Wer vierzig Positionen über vier Etagen erst vor Ort sortiert, verbringt den Abend mit Zuordnen. Wer sie vorher anlegt, misst und fotografiert nur noch.

Vor dem Termin

  • ✔︎ Positionen je Etage und Wohnung im Auftrag anlegen
  • ✔︎ Liegen Fassadenfotos vor: Positionsliste per KI-Fenstererkennung vorziehen
  • ✔︎ Liegt eine Ausschreibung vor: Leistungsverzeichnis als PDF auslesen lassen
  • ✔︎ Ausbauvariante klären – sie bestimmt, welche Maße zählen

Die LV-Auswertung ist ein eigenständiges Zusatzmodul und separat zu lizenzieren.

Vor Ort

  • ✔︎ Geführte Messung für Fenster, Haustüren, Innentüren, Insektenschutz und Rollladenpanzer
  • ✔︎ Maße per Bluetooth-Laser ins aktive Feld, ohne Abtippen
  • ✔︎ Fotos mit Markierungen, Skizzen und Notizen an der Position
  • ✔︎ Unsichere Maße als vorbehaltlich Ausbau kennzeichnen

Danach – ohne zweite Erfassung

Das Angebot entsteht im ERP, nicht in der App. Was die App liefert: geprüfte Mengen, Fotos und Vorbehalte am Vorgang, das PDF-Aufmaßprotokoll und die Live-Übergabe an Klaes, FenOffice NG (ProLogic) oder Cobus Adulo. Montageplanung, Dokumentation und Abnahme mit Unterschrift laufen am selben Auftrag weiter.

Aus der Praxis

Praxisfall: Mehrfamilienhaus um 1910, gut 40 Fensterpositionen

Diesen Ablauf haben wir als typisches Sanierungsprojekt beschrieben – so, wie Fensterbaubetriebe solche Häuser jede Woche aufmessen. Es ist kein namentlicher Referenzkunde, sondern der Fall, an dem sich zeigt, wo Zettel und Fotoapparat im Altbau scheitern.

Das Objekt

Gründerzeitliches Mehrfamilienhaus, vier Etagen, bewohnte Wohnungen. Kastenfenster oben, im Erdgeschoss teils in den 80ern getauschte Elemente, dicke Mauerwerkswände mit tiefen Laibungen. Auf dem Papier sieht eine Achse identisch aus. Tatsächlich unterscheiden sich Laibungen und Anschlüsse von Etage zu Etage.

Was schiefgeht, wenn unstrukturiert gemessen wird

Ein einzelnes Breiten- und Höhenmaß erkennt nicht, dass die Öffnung im dritten Obergeschoss oben 25 mm schmaler ist als unten. Nach 40 Positionen enthält das Handy 200 Bilder ohne Zuordnung. Der Hinweis „Sturz prüfen“ bleibt im Kopf – und fehlt drei Wochen später im Angebot.

Wie das Projekt strukturiert erfasst wurde

  1. 1. Alle Fensterpositionen vor dem Termin je Etage und Wohnung anlegen.
  2. 2. Je Öffnung Breite oben/mittig/unten und Höhe links/mittig/rechts per Bluetooth-Laser in die Maske.
  3. 3. Laibungstiefe, Kastenfenster-Details und auffällige Stellen an der Position notieren.
  4. 4. Fotos an die Position hängen, kritische Stellen im Bild markieren.
  5. 5. Unsichere Maße explizit als vorbehaltlich Ausbau kennzeichnen.

Der Unterschied zeigt sich in den Wochen danach: Das Angebot kommt ohne Nachmess-Termin, die Bestellung sitzt auf dem kleinsten Maß je Öffnung, die Montagekolonne weiß vor der Anfahrt, welche Positionen Überraschungen bereithalten. Konservativ gerechnet spart das bei 40 Positionen mehrere Stunden Nacharbeit im Büro – und ein vermiedener Fertigungsfehler bezahlt in dieser Größe den Umstieg.

Der vollständige Ablauf steht im Ratgeber Altbau-Sanierung beim Fenster-Aufmaß.

Wer im Altbau misst – und wer die Nachweise braucht

Die App richtet sich an Betriebe, die vor Ort aufmessen und montieren. Sanierer, Bauunternehmer und Architekten kommen dort ins Spiel, wo dieselben Nachweise später weitergegeben werden – nicht als eigene Planungssoftware.

Fensterbauer, Tischler, Montage

Geführte Masken, Laser per Bluetooth, Protokoll als PDF. Das ist der Kern: wer misst, dokumentiert vollständig, bevor er das Objekt verlässt.

Sanierer und Bauunternehmer

Mehrere hundert Positionen in einem Vorgang, Teams parallel im Objekt, Monteure unbegrenzt. Für Wohnanlagen ist die Seite Wohnungswirtschaft und Bestandserfassung die Ergänzung.

Architekten und Bauleitung

Als Quelle belastbarer Nachweise: PDF mit Fotos und Bemaßungen, Abnahme mit Unterschrift. Keine CAD-, BIM- oder GAEB-Funktion – das steht unter Bauleitung und Architekten.

Wo die Aufmaß App im Altbau nicht das richtige Werkzeug ist

Diese Punkte gehören vor den Test, nicht danach. Die App ersetzt weder den Bestandsplan noch die Entscheidung, wie ausgebaut wird.

  • Keine Bestandspläne und keine CAD-Zeichnung. Die App erzeugt keine DWG, kein BIM im IFC-Format und keine GAEB-Datei. Grundrisse nimmt der 2DScanner EVO auf und exportiert sie als DXF, CSV und TXT.
  • Keine geführte Messart für Räume oder Wandflächen. Geführt sind Fenster, Haustüren, Innentüren, Insektenschutz-Systeme und Rollladenpanzer. Alles Übrige läuft als freie Messung mit eigener Systematik.
  • Keine Angebote und Rechnungen. Geprüfte Mengen und Nachweise entstehen in der App; der kaufmännische Teil bleibt im ERP.
  • Keine Aussage zu Prüfsiegeln oder Denkmalschutzformularen. Was die App liefert, sind Messwerte, Fotos, Notizen und Unterschriften am Vorgang – die Bewertung machen Menschen.

Ein Treppenhaus, dann entscheiden

Der belastbarste Test ist das nächste eigene Bestandsobjekt. Die ersten 25 Messungen laufen mit vollem Funktionsumfang, ohne Vertrag und ohne Kreditkarte – das reicht, um eine Etage durchzumessen und zu sehen, ob die Maske zu Ihren Öffnungen passt.

  1. 1. Kostenlos registrieren, kein Vertrag, keine Kreditkarte.
  2. 2. Positionen für eine Etage anlegen.
  3. 3. Laser per Bluetooth verbinden und die Öffnungen geführt aufmessen.
  4. 4. Protokoll als PDF ziehen und im eigenen Ablauf prüfen.

Wenn Sie Ihren Fall vorher besprechen möchten: Der Live-Webcast findet jeden ersten Dienstag um 17 Uhr statt.

Was der Test kostet
  • ✔︎ 25 Messungen kostenlos, voller Funktionsumfang
  • ✔︎ Danach 0,99 € pro Messung oder 50 € im Monat als Flat-Rate
  • ✔︎ Bis zu 20 Plätze für Aufmaßtechniker und Büro-Admins
  • ✔︎ Monteure unbegrenzt und ohne Aufpreis
  • ✔︎ Schnittstellen und KI ohne Aufpreis

Alle Preise netto zzgl. USt. Einzelheiten unter Aufmaß App Kosten.

Häufige Fragen zum Aufmaß im Altbau

Funktioniert die Aufmaß App auch im Altbau und bei Sonderfällen?

Ja. Die Aufmaß App wurde für reale Baustellenbedingungen entwickelt – schiefe Laibungen, ungleiche Anschlüsse und Bestandsgebäude gehören zum Alltag. Der geführte Messprozess erfasst systematisch mehrere Messpunkte, Toleranzen und Besonderheiten.

Kann ich mit der Aufmaß App auch im Altbau zuverlässig aufmessen?

Ja. Die Aufmaß App führt strukturiert durch den Messprozess mit Messpunkten oben, mitte, unten sowie links, mitte, rechts. Schiefe Laibungen, Anschlussdetails und Besonderheiten werden systematisch erfasst, damit beim ersten Termin nichts fehlt.

Muss ich bei der Sanierung jedes Fenster einzeln aufmessen?

Ja. Auch wenn Fenster gleich aussehen, weichen die Öffnungen im Bestand fast immer voneinander ab – durch Setzungen, Putzschichten oder frühere Umbauten. Wer nach dem Muster „einmal messen, zehnmal bestellen“ arbeitet, riskiert Elemente, die nicht passen.

Warum weichen die Maße im Altbau so stark voneinander ab?

Setzungen des Gebäudes, handwerkliche Toleranzen der Bauzeit, mehrfach überarbeitete Putzschichten und frühere Fenstertauschaktionen führen dazu, dass kaum eine Öffnung rechtwinklig und im Lot ist. Abweichungen von 10 bis 30 mm zwischen den Messpunkten sind keine Seltenheit.

Was muss beim Aufmaß im bewohnten Bestand beachtet werden?

Kurze, gut vorbereitete Termine, saubere Dokumentation und klare Absprachen mit den Bewohnern. Ein digitales Aufmaß hilft doppelt: Der Termin ist schneller erledigt, und die Kundenunterschrift auf dem Tablet macht die aufgenommenen Maße und Vereinbarungen verbindlich.

Was kostet der Einstieg für ein erstes Objekt?

Die ersten 25 Messungen sind kostenlos, mit vollem Funktionsumfang, ohne Vertrag und ohne Kreditkarte. Danach kostet die Abrechnung pro Messung 0,99 € oder die Flat-Rate 50 € im Monat für bis zu 20 Plätze für Aufmaßtechniker und Büro-Admins; Monteure sind unbegrenzt und ohne Aufpreis dabei.

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