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Leitfaden für Handwerksbetriebe

Digitales Aufmaß: Der komplette Leitfaden für Handwerksbetriebe

Was ist ein digitales Aufmaß, welche Geräte brauchen Sie, wie läuft es in der Praxis ab – und wie viel Zeit spart es wirklich? Dieser Leitfaden beantwortet alle Fragen für Fensterbau, Tischlerei, Insektenschutz und Montage.

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Digitales Aufmaß mit der Aufmaß App – Übersicht der Messungstypen
Inhalt

Was ist ein digitales Aufmaß?

Beim digitalen Aufmaß erfassen Sie alle Maße, Fotos, Skizzen und Notizen direkt auf der Baustelle elektronisch – auf dem Tablet, Smartphone oder PC statt auf dem Zettel. Der Laser-Entfernungsmesser oder das digitale Maßband überträgt jeden Messwert per Bluetooth an die richtige Position in der Software. Das Ergebnis: Ein vollständiges, strukturiertes Aufmaßprotokoll, das sofort im Büro verfügbar ist und ohne Abtippen weiterverarbeitet werden kann.

Der Unterschied zum klassischen Vorgehen ist grundlegend: Beim Papier-Aufmaß notieren Sie Werte handschriftlich, fotografieren separat mit dem Handy und übertragen abends alles ins Angebots- oder ERP-System. Jeder dieser Schritte ist eine Fehlerquelle – unleserliche Skizzen, Zahlendreher, vergessene Maße, verlorene Fotos. Ein digitales Aufmaß-System wie die Aufmaß App führt Sie stattdessen durch jede Messung: Pflichtfelder und Plausibilitätsprüfungen stellen sicher, dass kein Wert fehlt, bevor Sie die Baustelle verlassen.

Wichtig zu wissen: Digitales Aufmaß bedeutet nicht zwingend neue Hardware. Viele Betriebe starten mit dem Tablet, das sie ohnehin im Fahrzeug haben, und dem Laser-Entfernungsmesser, der bereits in der Werkzeugkiste liegt. Die Software macht den Unterschied – nicht das Messgerät.

Digitales Aufmaß vs. Papier: der direkte Vergleich

In der Praxis berichten Betriebe von ein bis zwei Stunden weniger Nacharbeit pro Auftrag – und deutlich weniger Nachmess-Terminen. Ein Fensterbauer mit fünf Aufmaß-Terminen pro Woche spart so schnell einen ganzen Arbeitstag pro Monat. So sieht der Vergleich im Detail aus:

Arbeitsschritt Papier & Zettel Digitales Aufmaß
Messwerte erfassen Ablesen, zurufen, handschriftlich notieren Per Bluetooth direkt vom Laser ins richtige Feld
Übertragungsfehler Zahlendreher und Lesefehler sind Alltag Keine manuelle Übertragung – keine Zahlendreher
Vollständigkeit Fehlende Maße fallen erst im Büro auf Pflichtfelder und Plausibilitätsprüfung noch vor Ort
Fotos & Notizen Verstreut auf Handy, Zetteln und in Chats Hängen strukturiert am Auftrag, für alle sichtbar
Nacharbeit im Büro Abtippen, Sortieren, Rückfragen klären Entfällt – Daten sind sofort im System
Übergabe an ERP Doppelte Erfassung von Hand Direkte Schnittstelle zu Klaes, FenOffice NG & Co.
Nachmess-Termine Bei unklaren Werten: nochmal rausfahren Fotos mit Bemaßung klären Fragen aus der Ferne

Wie schnell sich das rechnet, zeigt die Praxis: Ein Betrieb berichtet, dass aus einer Woche zwischen Aufmaß und Angebotsabgabe ein einziger Tag wurde. Mehr Praxisbeispiele und typische Fehlerquellen finden Sie im Ratgeber Fenster Aufmaß Fehler vermeiden.

Welche Geräte brauche ich für das digitale Aufmaß?

Die Grundausstattung ist überschaubar – vieles davon haben Sie vermutlich schon im Betrieb:

1. Tablet, Smartphone oder PC

Die Aufmaß App läuft als Progressive Web App auf iPad und iPhone, Android-Tablets und Windows-Geräten – ohne Installation über den Browser. Details zur Apple-Nutzung finden Sie unter Aufmaß App für iPad & iOS.

2. Laser-Entfernungsmesser

Per Bluetooth koppelbar sind u. a. Leica Disto X3, STABILA LD, Würth WDM sowie die digitalen Maßbänder Reekon T1 und Nedo mEsstronic 2. Jeder Messwert landet ohne Abtippen direkt im richtigen Feld.

3. Optional: Komplettpaket

Wer sofort starten will, bekommt App, Laser, Tablet und 2D-Scanner fertig konfiguriert und gekoppelt im Aufmaß Komplettpaket – ab 115 € netto, Bestellung auf Rechnung.

So läuft das digitale Aufmaß ab – in 5 Schritten

  1. 1. Auftrag vorbereiten: Kunde, Positionen und ggf. Standardtypen am PC oder direkt aus dem ERP anlegen. Der Monteur sieht auf dem Tablet sofort, was zu messen ist.
  2. 2. Vor Ort messen: Die geführte Erfassung fragt jeden Messpunkt ab – Breiten, Höhen, Laibungen, Anschlüsse. Der Laser sendet die Werte per Bluetooth, Fotos mit Markierungen dokumentieren Besonderheiten.
  3. 3. Prüfen & absichern: Pflichtfelder und Plausibilitätsprüfungen melden fehlende oder unstimmige Werte, solange Sie noch auf der Baustelle stehen – nicht erst im Büro.
  4. 4. Exportieren oder übergeben: PDF-Aufmaßprotokoll für Kunde und Werkstatt per Knopfdruck – oder direkte Übergabe der Positionen ans ERP.
  5. 5. Angebot & Montage: Das Büro arbeitet sofort mit den Daten weiter: Angebot, Bestellung, Fertigungsunterlagen und Montageplanung – ohne Rückfragen und ohne Zweitaufmaß.

Schritt-für-Schritt-Anleitungen

Wie Sie die einzelnen Messungen konkret durchführen, zeigen unsere Fachartikel:

Digitales Aufmaß nach Gewerk

Jedes Gewerk misst anders: Ein Fensterbauer braucht Laibungs- und Anschlussdetails, ein Insektenschutz-Monteur Systemauswahl und Einbausituation, ein Tischler flexible Messungen für Einzelstücke. Die Aufmaß App bringt dafür geführte Messarten mit – von der klassischen Fenstermessung über Schnellaufmaß und Reparaturverglasung bis zu Insektenschutz, Rollladenpanzer und Haustüren.

Vom digitalen Aufmaß direkt ins ERP – ohne Abtippen

Der größte Hebel des digitalen Aufmaßes liegt in der Weiterverarbeitung: Was nützt die schnellste Erfassung, wenn die Werte im Büro doch wieder von Hand ins ERP getippt werden? Die Aufmaß App übergibt Positionen deshalb direkt an Klaes, FenOffice NG (ProLogic), Cobus Adulo, MFR und Odoo – zusätzlich gibt es die Positionsübergabe via BISSID/ID4WIN sowie PDF-, CSV- und Excel-Export für alle anderen Systeme.

Aufträge lassen sich auch in umgekehrter Richtung übernehmen: Positionen aus dem ERP erscheinen direkt in der App, das Aufmaß findet mit den bekannten Standardtypen statt, und die erfassten Werte fließen automatisch zurück. Wie das mit FenOffice NG konkret funktioniert, zeigt die Seite zur FenOffice-Schnittstelle; den Ablauf mit Klaes beschreibt der Ratgeber Fensteraufmaß mit Klaes.

Das bringt die ERP-Anbindung in Zahlen

  • ✔︎ 1–2 Stunden weniger Nacharbeit pro Auftrag durch entfallendes Abtippen
  • ✔︎ Bis zu 50 % Zeitersparnis vom Aufmaß bis zum fertigen Angebot
  • ✔︎ Keine Doppelerfassung – Daten werden nur einmal angefasst
  • ✔︎ Medien bleiben verknüpft – Fotos und Bemaßungen wandern mit der Position
  • ✔︎ 22 Sprachen – internationale Teams arbeiten auf derselben Datenbasis

Häufige Fragen zum digitalen Aufmaß

Was ist ein digitales Aufmaß?

Beim digitalen Aufmaß werden Maße, Fotos, Skizzen und Notizen direkt auf der Baustelle elektronisch erfasst – auf Tablet, Smartphone oder PC statt auf Papier. Messwerte kommen per Bluetooth vom Laser-Entfernungsmesser in die Software, die Daten stehen sofort strukturiert für Angebot, Bestellung und Fertigung bereit.

Welche Vorteile hat ein digitales Aufmaß gegenüber Papier?

Keine Übertragungsfehler und Zahlendreher, keine doppelte Erfassung im Büro, vollständige Dokumentation mit Fotos am Auftrag und direkte Übergabe ans ERP. In der Praxis sparen Betriebe pro Auftrag ein bis zwei Stunden Nacharbeit und vermeiden Nachmess-Termine.

Welche Geräte brauche ich für das digitale Aufmaß?

Ein Tablet oder Smartphone (iPad, Android oder Windows) und optional einen Bluetooth-Laser wie Leica Disto, STABILA LD oder Würth WDM bzw. ein digitales Maßband wie Reekon T1. Alternativ gibt es das Komplettpaket mit fertig konfigurierter Hardware.

Was kostet eine digitale Aufmaß-Lösung?

Die Aufmaß App testen Sie mit 25 Messungen kostenlos – ohne Vertrag, ohne Abo-Pflicht, ohne Kreditkarte. Danach gilt eine Flat-Rate pro Unternehmen; Komplettpakete mit Laser, Tablet und Scanner gibt es ab 115 € netto.

Für welche Gewerke eignet sich das digitale Aufmaß?

Für alle Gewerke, die vor Ort Maße aufnehmen: Fensterbau, Türenbau, Tischler und Schreiner, Insektenschutz, Rollladen- und Sonnenschutzbetriebe, Montagebetriebe sowie Industrie und Projektgeschäft – mit geführten Messarten von der Fenstermessung bis zum Rollladenpanzer.

Wie kommen die digitalen Aufmaßdaten in mein ERP-System?

Über direkte Schnittstellen zu Klaes, FenOffice NG (ProLogic), Cobus Adulo, MFR und Odoo sowie die Positionsübergabe via BISSID/ID4WIN. Alternativ exportieren Sie PDF-, CSV- oder Excel-Dateien – in jedem Fall ohne manuelles Abtippen.

Digitales Aufmaß einfach ausprobieren

Der schnellste Weg, digitales Aufmaß zu verstehen, ist es auszuprobieren: 25 Messungen kostenlos, ohne Vertrag und ohne Kreditkarte. Oder Sie schauen sich das Ganze live an – jeden ersten Dienstag im Monat im kostenlosen Webcast.

Im kostenlosen Test enthalten
  • ✔︎ Alle Messarten: Fenster, Türen, Insektenschutz & mehr
  • ✔︎ Laser-/Maßband-Anbindung per Bluetooth
  • ✔︎ Fotodoku, Skizzen & Unterschriften am Auftrag
  • ✔︎ PDF-/CSV-Export & ERP-Übergabe