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Kaufberatung

Aufmaß App Vergleich 2026: Worauf es bei der Auswahl wirklich ankommt

Der Markt für Aufmaß-Software ist unübersichtlich: von der einfachen Notiz-App bis zur Branchenlösung mit ERP-Anbindung. Dieser Vergleich zeigt die acht Kriterien, die in der Praxis über Erfolg oder Frust entscheiden – und liefert eine Checkliste für Ihre Entscheidung.

Drei Wege zum Aufmaß – und ihre Grenzen

Bevor Sie einzelne Apps vergleichen, lohnt der Blick auf die grundsätzlichen Lösungswege. In Handwerksbetrieben finden sich heute meist drei Varianten:

1. Papier und Excel: Der Klassiker – kostenlos, jeder kennt es. Aber: Niemand prüft die Vollständigkeit vor Ort, jede Zahl wird mindestens einmal abgetippt, und Fotos leben getrennt vom Aufmaß auf dem Handy. Warum das strukturell nicht zu beheben ist, zeigt unser Beitrag zur Aufmaßblatt-Vorlage.

2. Generische Notiz- oder Baudoku-Apps: Besser als Papier, weil Fotos und Notizen digital vorliegen. Es fehlen aber gewerkespezifische Messmasken – die App weiß nicht, dass eine Haustür einen Anschlag und eine Schwelle hat. Die Struktur muss sich jeder Nutzer selbst bauen, und der Export passt selten zur Branchensoftware.

3. Spezialisierte Aufmaß-Apps: Sie bringen geführte Messarten, Laser-Anbindung und Schnittstellen mit. Innerhalb dieser Kategorie unterscheiden sich die Lösungen jedoch deutlich – genau hier setzt der folgende Kriterien-Vergleich an.

Die 8 Vergleichskriterien für Aufmaß Apps

1. Messmasken für Ihr Gewerk

Gibt es geführte Messarten für Fenster, Haustüren, Innentüren, Insektenschutz oder Rollladenpanzer – mit Pflichtfeldern? Oder nur ein leeres Formular, das Sie selbst strukturieren müssen?

2. Laser- und Maßband-Anbindung

Kommen Messwerte per Bluetooth direkt vom Laser (Leica, STABILA, Würth) oder digitalen Maßband ins richtige Feld? Manuelles Übertragen ist die häufigste Fehlerquelle.

3. Fotos, Skizzen & Unterschrift

Hängen Fotos mit Markierungen, Skizzen und die Kundenunterschrift direkt an der Position? Nur dann ist das Aufmaß später beweisbar und nachvollziehbar.

4. ERP- und Branchensoftware-Schnittstellen

Übergibt die App Positionen direkt an Klaes, FenOffice NG, Cobus Adulo & Co.? Ohne Schnittstelle tippen Sie am Ende doch wieder alles ab.

5. Export-Formate

PDF-Protokoll für den Kunden, Excel/CSV für Werkstatt und Lieferanten – idealerweise mit Vorlagen, damit der Report aussieht wie Ihre gewohnte Tabelle.

6. Team- und Bürofunktionen

Sieht das Büro Aufmaße in Echtzeit? Lassen sich Aufträge Monteuren zuweisen und Rollen mit Freigaben vergeben? Für Betriebe ab zwei Personen entscheidend.

7. Preismodell

Pro Nutzer, pro Gerät oder Flat-Rate pro Unternehmen? Achten Sie auf Vertragslaufzeiten und darauf, ob ein kostenloser Test ohne Kreditkarte möglich ist.

8. Datenschutz & Hosting

Wo liegen Ihre Auftragsdaten? DSGVO-konformes Hosting in der EU und Verschlüsselung sollten Standard sein – gerade bei Kundendaten und Objektfotos.

Vergleichstabelle: Papier vs. generische App vs. Aufmaß App

Kriterium Papier / Excel Generische App Spezialisierte Aufmaß App
Geführte Messmasken ✔︎ je Messart, mit Pflichtfeldern
Laser per Bluetooth selten ✔︎ direkt ins richtige Feld
Fotos an der Position getrennt auf dem Handy ✔︎ teilweise ✔︎ mit Markierungen & Skizzen
ERP-Übergabe manuell abtippen ✔︎ Klaes, FenOffice NG, Cobus Adulo u. a.
Vollständigkeitsprüfung erst im Büro ✔︎ vor Ort per Pflichtfeld
Kosten scheinbar 0 € + Nacharbeit gering Flat-Rate, spart 1–2 Std. je Auftrag

Der scheinbar kostenlose Weg über Papier und Excel ist in Wahrheit der teuerste: Rechnet man Abtippen, Rückfragen und Nachmess-Termine ehrlich zusammen, kommen schnell ein bis zwei Stunden Nacharbeit pro Auftrag zusammen – jede Woche, jedes Jahr.

Wie die Aufmaß App bei den 8 Kriterien abschneidet

Volle Transparenz: Diese Seite betreiben wir, die Entwickler der Aufmaß App. Deshalb hier keine Noten, sondern nachprüfbare Fakten entlang der Kriterien:

  • Messmasken: Geführte Messarten für Fenster, Haus- und Innentüren, Insektenschutz und Rollladenpanzer – plus freie Messungen für alles andere.
  • Hardware: Bluetooth-Anbindung für Leica Disto, STABILA LD, Würth WDM und das digitale Maßband Reekon T1; auf Wunsch als Komplettpaket mit vorkonfiguriertem Tablet.
  • Dokumentation: Fotos mit Markierungen, Skizzen und Kundenunterschrift direkt an der Position.
  • Schnittstellen: Klaes, FenOffice NG (ProLogic), Cobus Adulo, MFR, Odoo sowie BISSID/ID4WIN.
  • Export: PDF-Protokoll sowie Excel/CSV – mit Vorlagen, damit der Report aussieht wie Ihre bisherige Tabelle.
  • Team: Aufträge zuweisen, Echtzeit-Sicht fürs Büro, Rollen und Freigaben.
  • Preis: 25 Messungen kostenlos, danach Flat-Rate pro Unternehmen – keine Kosten pro Nutzer.
  • Datenschutz: DSGVO-konform, Hosting in der EU, Ende-zu-Ende verschlüsselt.

Checkliste: So treffen Sie die richtige Entscheidung

  • Eigenen Prozess notieren: Von wem kommt der Auftrag, wer misst, wer bestellt, wohin müssen die Daten?
  • K.-o.-Kriterien festlegen: Ohne passende Messmasken und ohne Anbindung an Ihre Branchensoftware wird jede App zur Insellösung.
  • Mit echtem Auftrag testen: Ein reales Objekt aufmessen, den Export in den eigenen Prozess geben – erst dann zeigt sich der Alltagstauglichkeit.
  • Monteure einbeziehen: Die beste App scheitert, wenn sie draußen niemand bedienen will. Achten Sie auf Bedienbarkeit ohne Schulung.
  • Gesamtkosten rechnen: Lizenzmodell × Mitarbeiterzahl × Laufzeit – und dagegen die eingesparte Nacharbeit stellen.

Häufige Fragen zum Aufmaß App Vergleich

Was kostet eine Aufmaß App?

Die Preismodelle reichen von Lizenz pro Nutzer über Pakete nach Funktionsumfang bis zur Flat-Rate pro Unternehmen. Wichtig ist der Blick auf die Gesamtkosten: Bei Preisen pro Nutzer wird es mit jedem Monteur teurer. Die Aufmaß App lässt sich mit 25 Messungen kostenlos testen und kostet danach eine Flat-Rate pro Unternehmen.

Reicht nicht auch Excel oder eine Notiz-App fürs Aufmaß?

Für gelegentliche Einzelmaße ja. Sobald regelmäßig Elemente bestellt oder gefertigt werden, fehlen die entscheidenden Funktionen: geführte Messmasken mit Pflichtfeldern, Laser-Anbindung, Fotos mit Positionsbezug und die Übergabe an die Branchensoftware ohne Abtippen.

Welche Aufmaß App eignet sich für Fensterbauer?

Achten Sie auf fensterspezifische Messmasken (mehrere Messpunkte, Laibung, Anschluss), Schnittstellen zu Klaes, FenOffice NG oder Cobus Adulo und Fotodokumentation am Auftrag. Generische Handwerker-Apps ohne Fenster-Messarten erzeugen wieder manuelle Nacharbeit.

Wie teste ich eine Aufmaß App am besten?

Mit einem echten Auftrag statt Demo-Daten: ein reales Objekt aufmessen, den Export in den eigenen Prozess geben und prüfen, ob Werkstatt oder Lieferant damit arbeiten können. Der Test sollte kostenlos und ohne Vertragsbindung möglich sein.